Pressemappe C-Klasse

Die erste C-Klasse: Baureihe 202 (1993 bis 2000)

  • C 220 CDI: Der erste Mercedes-Benz mit Common-Rail-Technik
  • Das T-Modell kommt auf den Markt
  • AMG steuert eine C-Klasse mit Achtzylindermotor bei

Die Kompaktklasse heißt jetzt C-Klasse. Unter dem neuen Namen stellt Mercedes-Benz den Nachfolger des Typs 190 im Mai 1993 vor. Die Gattungsbezeichnung des W 202 passt zu S-Klasse und E-Klasse. Und auch die Typenbezeichnung entspricht nun dem übrigen Mercedes-Benz Standard: Eine dreistellige Zahl gibt den Hubraum an, davor steht der Buchstabe C, der die Herkunft des Fahrzeugs aus der Baureihe erklärt. Das E für Einspritzmotoren entfällt, denn diese Technik wird seit drei Jahren ohnehin nur noch in den mit Benzinmotoren ausgerüsteten Personenwagen von Mercedes-Benz verwendet. Und die Dieselmodelle tragen nun den Schriftzug „Diesel“ statt nur eines großen D.

Gegenüber seinem Vorgänger tritt das neue Fahrzeug mit weicheren Formen außen und deutlich mehr Platz im Innern sowie verbesserten Merkmalen bei aktiver und passiver Sicherheit an. Der Komfort wird bei fast unveränderten Außenmaßen merklich gesteigert. Im Einzelnen zählen nun zur Serienausstattung: Fullsize-Fahrer-Airbag, integraler Seitenaufprallschutz, ABS, Servolenkung, Fünfgang-Getriebe und Zentralverriegelung. Dennoch haben sich die Preise gegenüber dem Typ 190 nur wenig verändert.

Konsequent erweitert Mercedes-Benz für die C-Klasse das Angebot an Karosserie- und Ausstattungsvarianten: Neben die 1993 vorgestellten Limousine tritt 1996 das T-Modelle der C-Klasse. Der S 202 ist ein sportlich-kompakter Ladekünstler, der sich der Limousine in Sachen Sicherheit, Komfort und Umweltverträglichkeit ebenbürtig zeigt. Mit einem Laderaumvolumen zwischen 465 Liter (Beladung bis zur Sichtkante der Heckscheibe bei fünf Passagieren) und 1510 Liter (maximale Beladung bis unter das Dach) markiert das T-Modell einen neuen Spitzenwert in dieser Fahrzeugklasse und setzt Maßstäbe.

Entsprechend hoch ist aber auch der Sicherheitsstandard: Beim Frontalaufprall verhält sich das T-Modell wie die Limousine, bei einem Heckaufprall übertrifft es deren hohes Sicherheitsniveau sogar noch. Weitere konstruktive Maßnahmen erhöhen den Schutz bei einem Seitenaufprall.

Verschiedene Ausstattungslinien

Eine Neuerung stellt auch das Konzept verschiedener Design- und Ausstattungslinien dar: Neben der klassischen Version, die von 1995 an den Namen CLASSIC trägt, gibt es die drei Varianten ESPRIT, ELEGANCE und SPORT zur Auswahl. Am beliebtesten sind die Ausstattungsvarianten CLASSIC und ELEGANCE: Jeweils gut ein Drittel der verkauften Fahrzeuge entfallen auf diese Versionen.

ESPRIT richtet sich besonders an junge Kunden: Die Karosserie ist um 25 Millimeter tiefergelegt, die Fahrzeuge punkten mit einem farbig-frischen Interieur. ELEGANCE verbindet eine deutlich reichhaltigere Ausstattung der Modelle mit farblich auf den Lack abgestimmte Schutzleisten sowie Chromeinlagen an verschiedenen Teilen wie Radzierblende, Schutzleiste und Türgriff. Dazu kommen vorn farblose Deckgläser für die Blinker und hinten bichromatische Rückleuchten. SPORT ist gleichfalls 25 Millimeter tiefergelegt, hat ein straffer abgestimmtes Fahrwerk und kommt serienmäßig auf Breitreifen mit Leichtmetallfelgen im Fünfloch-Design daher.

AMG bietet außerdem ein Ausstattungspaket für die neue C-Klasse, das die dynamische Erscheinung des Fahrzeugs weiter erhöht. Dazu zählen ein tiefergelegtes Sportfahrwerk, Leichtmetallräder im AMG-Design, modifizierte Front- und Heckschürzen sowie dezente Seitenschweller.

Dieser Vielfalt der Ausstattungen steht bereits beim Start der Baureihe W 202 auch ein umfangreiches Typenprogramm mit vier Benzinern und drei Dieselmodellen gegenüber: Der C 180 leistet 122 PS (90 kW), der C 200 ist 136 PS (100 kW) stark, der C 220 hält 150 PS (110 kW) bereit, und der C 280 schöpft aus seinem Reihensechszylinder 193 PS (142 kW). Bei den Selbstzündern ist der C 200 Diesel mit 75 PS (55 kW) das Einstiegsmodell, gefolgt vom C 220 Diesel mit 95 PS (70 kW) und dem C 250 Diesel mit 113 PS (83kW). Diese respektable Flotte bietet beim Start der neuen Baureihe 1993 erheblich mehr Auswahl als bei der Premiere der ersten Kompaktklasse-Limousine elf Jahre zuvor. Die meisten Ottomotoren sind eng verwandt mit den Vierventil-Aggregaten, die seit Oktober 1992 in der Baureihe 124 arbeiten. Völlig neu konstruiert wird nur der Motor des C 180 mit Vierventiltechnik und elektronischer Einspritzanlage samt P-Motorsteuerung. Von den Dieselmotoren übernehmen die Konstrukteure das Zweiliter-Aggregat aus der Vorgängerbaureihe.

Vierventil-Technik für Dieselmotoren

Eine Weltpremiere stellen die neu entwickelten Motoren OM 604 (2155 Kubikzentimeter Hubraum) und OM 605 (2497 Kubikzentimeter Hubraum) dar: In diesen Aggregaten etabliert Mercedes-Benz die Vierventil-Technik für Dieselmotoren. Damit bringen die Stuttgarter die Dieseltechnik entscheidend voran. Denn der Einsatz von vier statt zwei Ventilen je Zylinder ermöglicht ein erhöhtes Drehmoment- und Leistungsangebot über einen deutlich erweiterten Drehzahlbereich. Gleichzeitig sinkt der Kraftstoffverbrauch bei Volllast um bis zu acht Prozent. Wegen des verbesserten Ablaufs der Verbrennung verringert sich außerdem die Partikelemission um rund 30 Prozent. Abgasrückführung und Oxidationskatalysator sind serienmäßig.

Nach oben rundet der im September 1993 auf der IAA in Frankfurt/Main vorgestellte C 36 AMG das erste Modelljahr der C-Klasse ab. Angetrieben wird das Topmodell der Baureihe von einem 280 PS (206 kW) starken Sechszylinder-Aggregat mit 3606 Kubikzentimeter Hubraum und Vierventiltechnik, das AMG aus dem bewährten 3,2-Liter-Motor entwickelt. Die Serienproduktion des C 36 AMG läuft Anfang 1994 an.

Die elegant gezeichnete C-Klasse kommt bei Kunden wie Fachleuten gut an. Bereits im Februar 1995 rollt der 500 000. Wagen vom Band. Im September des gleichen Jahres stellt Mercedes-Benz auf der IAA das überarbeitete Modellprogramm der Baureihe vor. Die Ausstattungsline CLASSIC wird dabei als vierte Variante in den Katalog aufgenommen. Die Fahrzeuge aller Lines erhalten ein verbessertes Interieur und werden einheitlich mit Reifen der Dimension 195/65 R 15 ausgerüstet. Gleichzeitig wächst die vordere Spurweite um sechs Millimeter.

Auf die Tugend der eigenen Geschichte besinnt sich die Stuttgarter Marke 1995 mit der Vorstellung des Typs C 230 Kompressor: Nach mehr als 50 Jahren stattet Mercedes-Benz wieder Fahrzeuge mit einem Roots-Gebläse aus. Der Kompressor beatmet den 193 PS (142 kW) starken Benzinmotor und verhilft ihm zu den gleichen Leistungsdaten wie dem Sechszylinder-Modell C 280. Die Aufladung sorgt vor allem für ein deutlich erhöhtes Drehmoment über einen breiten Drehzahlbereich. Das bringt ein ausgezeichnetes Beschleunigungsvermögen und hohe Elastizität, ohne dabei den Kraftstoffverbrauch oder die Schadstoff-Emissionen stark ansteigen zu lassen. Für den Export nach Italien, Griechenland und Portugal entwickeln die Stuttgarter auch eine Zweiliter-Variante des Kompressormotors.

Einen aufgeladenen Motor präsentiert Mercedes-Benz auch im Dieselbereich: Der C 250 Turbodiesel ist der erste Turbodiesel-Pkw mit Vierventiltechnik und Ladeluftkühlung. Das neue Modell, dessen Triebwerk aus dem bewährten Vierventil-Saugmotor entwickelt wird, zählt mit einer Leistung von 150 PS (110 kW) und einem maximalen Drehmoment von 280 Newtonmeter, das bereits von 1800/min an zur Verfügung steht, zu den kraftvollsten Selbstzündern seiner Klasse. Es zeichnet sich durch sparsamen Kraftstoffverbrauch und geringen Schadstoffausstoß aus.

Mit Erscheinen des neuen Turbodiesels werden C 200 Diesel und C 250 Diesel aus dem Inlands-Verkaufsprogramm genommen. Im Juni 1996 gibt es zwar wieder einen C 200 Diesel, allerdings mit einem neuen, 88 PS (65 kW) starken Zweiliter-Vierventil-Motor. Gebaut wird das Modell nun ausschließlich für den portugiesischen Markt. Eine Spezialausführung für Taxis liefert Mercedes-Benz von August 1996 an auf Basis des C 220 Diesel. Er erhält einen leistungsreduzierten Motor mit 75 PS (55 kW), der für den Betrieb mit dem alternativen Treibstoff Pflanzenölmethylester optimiert ist.

1996 löst der C 230 den C 220 ab, die anderen Vierzylinder-Ottomotoren werden modifiziert und vereinheitlicht. So erhalten nun auch das 1,8-Liter-Triebwerk und der 2-Liter-Motor eine Einspritzanlage, die das HFM-System mit Heißfilm-Luftmassenmesser statt der seitherigen P-Motorsteuerung einsetzt. Beide Aggregate bekommen außerdem während des Betriebs verstellbare Einlassnockenwellen. Diese Veränderungen und die ab August 1996 angebotene Fünfgang-Automatik ermöglichen eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs, leisere Motorgeräusche, eine weitere Erhöhung von Zuverlässigkeit und Lebensdauer sowie eine Reduzierung der Wartungskosten.

Das erste T-Modell der C-Klasse

Neuland beschreitet Mercedes-Benz 1996 in der C-Klasse nicht nur technisch, sondern auch durch die Ausweitung der Karosserieformen: Erstmals stellen die Stuttgarter in der Kompaktklasse ein sportliches Kombi-Fahrzeug vor. Wie die Limousinen ist das T-Modell in den Design- und Ausstattungslines CLASSIC, ELEGANCE, ESPRIT und SPORT lieferbar. Der Ladekünstler wird zusammen mit der Limousine im Werk Bremen gebaut.

Zur Wahl stehen zunächst drei Benzin- und zwei Dieselaggregate: C 180, C 200, C 230 und C 220 Diesel sowie C 250 Diesel. Ergänzt wird das Angebot durch die Exportmodelle C 200 Kompressor und C 200 Diesel. Das T-Modell erhält im Mai 1996 bereits die überarbeiteten Motoren, die in der Limousine erst von August an zum Einsatz kommen. Im gleichen Monat stellen die Stuttgarter auch ihre Taxiversion des C 220 Diesel mit Pflanzenölmethylester-Motor als T-Modell vor.

Limousine und T-Modell werden nach einer Modellpflege im Juni 1997 mit überarbeitetem Design, erweiterter Serienausstattung und modernerer Technik präsentiert. Zu diesem Zeitpunkt hat Mercedes-Benz bereits mehr als eine Million Fahrzeuge der Baureihe 202 verkauft.

Im Mittelpunkt der Modellpflege stehen zwei neu entwickelte V6-Motoren mit 2398 und 2799 Kubikzentimeter Hubraum: Der 170 PS (125 kW) starke C 240 löst im Inlands-Verkaufsprogramm das Vierzylindermodell C 230 ab und ermöglicht so einen preisgünstigen Einstieg in die Welt der Sechszylinder-Motoren. Das 2,8-Liter-Aggregat ersetzt in der C-Klasse den bewährten Reihensechszylinder des alten C 280. Beide V6-Motoren werden im hochmodernen, neu errichteten Motorenwerk Bad Cannstatt produziert. Innovative Bauweise und moderne Materialien machen die V6-Triebwerke leicht, sparsam und sauber. Auch der Einsatz von Dreiventil-Technik und Doppelzündung reduziert die Emissionen.

Bei den T-Modellen kommt neben den beiden V6-Varianten auch der C 230 Kompressor als neue Motorisierungsvariante ins Angebot. Damit ist erstmals im Inland ein T-Modell mit dem aus der Limousine bekannten Kompressormotor lieferbar.

Äußerlich werden Limousine und T-Modell 1997 durch neue Front- und Heckstoßfänger, in Wagenfarbe lackierte Schwellerverkleidungen mit sportlichem Design, dunkel getönte Heckleuchten sowie eine leicht modifizierte Kühlermaske verändert. Das unterstreicht das dynamische Erscheinungsbild der C-Klasse noch stärker. Innen bieten neu entwickelte Türverkleidungen und Sitzbezüge eine bessere Anmutung.

Deutlich aufgewertet wird bei der Modellpflege auch die Serienausstattung: Dazu gehören nun Sidebags in den vorderen Türen, Leistungsgurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzern an den Vordersitzen sowie der elektronische Bremsassistent. Alle modellgepflegten C-Klasse-Typen außer den Einsteigermodellen C 220 Diesel und C 180 werden serienmäßig mit der Antriebs-Schlupfregelung ASR ausgerüstet. Neu in der C-Klasse sind außerdem das Mercedes-Benz Fahrberechtigungssystem ELCODE und das ebenfalls neu eingeführte Aktive Service System ASSYST.

Zu den neu erhältlichen Sonderausstattungen gehören die elektronische Einparkhilfe PTS (Parktronic System) und das Zielführungssystem APS (Auto Pilot System) sowie ein variabler Tempomat (nur in Verbindung mit Automatikgetriebe), ein Regensensor für die Scheibenwischer sowie Xenon-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung.

Der C 43 AMG mit Achtzylinder-Motor

Auf der IAA in Frankfurt/Main erleben im September 1997 zwei weitere C-Klasse-Typen ihre Weltpremiere. Der C 43 AMG ist der Nachfolger des C 36 AMG, von dem bis Juni 1997 immerhin 5221 Exemplare gebaut worden sind. Sein neu entwickelter, 306 PS (225 kW) starker 4,3-Liter- Motor ist als V8-Triebwerk mit 90 Grad Zylinderbankwinkel ausgelegt. Ausgestattet wird die Maschine mit Dreiventiltechnik und Doppelzündung, ein Automatikgetriebe bringt die Kraft auf die Straße.

Zur Serienausstattung gehören Klimatisierungsautomatik und das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®. Der 250 km/h schnelle (elektronisch abgeregelte) Wagen spurtet in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der C 43 AMG ist unbestritten das Topmodell der Baureihe, erstmals trägt eine C-Klasse ein Achtzylinder-Aggregat unter der Haube. 1998 wird das Modell noch einmal verbessert. Jetzt treibt ein V8-Motor mit 5439 Kubikzentimeter Hubraum die C-Klasse an. Aus dem Stand beschleunigt der Wagen nun in 5,5 Sekunden auf 100 km/h, die Leistung ist auf 347 PS (255 kW) gestiegen.

Erster Mercedes-Benz mit Common-Rail-Direkteinspritzung

So viel Leistung hat der C 220 CDI zwar nicht zu bieten, der 1997 auf der IAA in Frankfurt/Main Premiere hat. Doch die Vorstellung dieses Fahrzeugs ist ein echter Paukenschlag, ist die C-Klasse doch der erste Mercedes mit einem Direkteinspritzer-Dieselmotor nach dem Common-Rail-Prinzip. Sein 125 PS (92 kW) starker Vierzylindermotor OM 611 entwickelt bereits ab 1800/min ein beachtliches Drehmoment von 300 Newtonmeter. Der C 220 CDI ist damit nicht nur das drehmomentstärkste Diesel-Automobil seiner Hubraumklasse, sondern setzt auch in den Disziplinen Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen Maßstäbe. Mit diesem Modell beginnt die Erfolgsgeschichte der CDI-Technik bei Mercedes-Benz. Und erneut ist die C-Klasse damit Taktgeber für technische Innovationen.

Herzstück des C 220 CDI ist die neuartige, gemeinsam mit Bosch entwickelte Common-Rail-Technik, die sich in wesentlichen Punkten von anderen Direkteinspritzungen unterscheidet. Während herkömmliche Systeme den Druck für jeden Einspritzvorgang neu erzeugen, arbeiten CDI-Motoren mit einer gemeinsamen Leitung (Common Rail), in der der Druck gespeichert und über Magnetventile an die Einspritzdüsen verteilt wird. Der hohe Einspritzdruck von bis zu 1350 bar, der bereits bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung steht, sowie die variable Steuerung des Einspritzvorgangs bewirken eine deutlich verbesserte Gemischaufbereitung, die zu niedrigem Kraftstoffverbrauch und geringen Abgas-Emissionen führt.

Im Dezember 1997 kommt der C 220 CDI auf den Markt, das nächste CDI-Modell ist im Juni 1998 der C 200 CDI. Er löst den C 220 Diesel mit Vorkammer-Saugmotor ab. Angetrieben wird der neue Typ von einer leistungsreduzierten Version des aus dem C 220 CDI bekannten Motors mit gleichem Hubraum. Gegenüber seinem Vorgänger zeichnet sich das neue Modell vor allem durch das hohe Drehmoment im unteren Drehzahlbereich, deutlich bessere Fahrleistungen und geringere Verbrauchs- und Abgaswerte aus. Der C 220 Diesel ist nun nur noch als leistungsreduzierte Taxi-Variante erhältlich.

Den erfolgreichen Weg, den ihr Vorgänger eingeschlagen hat, geht die Baureihe 202 mit großen Schritten weiter. Ob neue Antriebstechniken wie CDI oder das Angebot von vier charakteristischen Ausstattungslines – Mercedes-Benz setzt mit der zweiten C-Klasse immer wieder Akzente. „Ein solches Produktkonzept war seinerzeit absolutes Neuland in der Autobranche. Es erwies sich auf Anhieb als erfolgreich.“ So sagt zum Start der dritten C-Klasse der spätere Vorstandsvorsitzende von DaimlerChrysler und Leiter der Mercedes Car Group, Dr. Dieter Zetsche, damals Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG.

Die Baureihe 202 in der Presse

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender DaimlerChrysler und Leiter der Mercedes Car Group, im Jahr 2000 Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG:
Entscheidend war der Wandel von einem eher technikorientierten Unternehmen zu einem Autohersteller, der stärker auf die Impulse des Marktes und die Wünsche der Kunden reagiert. Mit dem Konzept der Lines war die C-Klasse 1993 ein echter Trendsetter. Es hat sich im Nachhinein als sehr wirkungsvolles Instrument erwiesen, um mehr Individualität beim Autokauf zu verwirklichen und neue Kunden zu erobern.“

auto, motor und sport, 21. Mai 1993, über den W 202:
Im Fahrkomfort setzt der Mercedes ganz klar die Maßstäbe in seiner Klasse.“

auto, motor und sport, 15. Dezember 1995, über den S 202:
Mit dem T-Modell der C-Klasse dringt Mercedes in das Segment der kleinen und feinen Kombis ein.“

MOT, 10. Januar 1998, über den Mercedes-Benz C 220 CDI:
Seine Disziplin ist die Kultur. Common Rail trennt die Einspritzung von der Druckerzeugung; die dadurch ermöglichte Voreinspritzung kompensiert den Zündverzug – das Ende des Direkteinspritzer-Lärmens“.

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