Im Jahr 2001 bestritt ein kleines Team mit einem 190E 2.5 – 16V die ersten Rennen des Bördesprint – Cups. Zwei zweite Plätze wurden von dem Team Stadler, erst im Vorjahr von Thorsten Stadler begründet, herausgefahren.

Eine beachtliche Leistung eines so jungen Teams und Beweis für die Motorsporttüchtigkeit der Baureihe W201 über alle Jahre hinweg. Bereits ein weiteres Jahr darauf starteten zwei Fahrzeuge. Ein ehemaliger 190, der schon 1992 in der französischen Tourenwagenmeisterschaft fuhr und ein 2.5 – 16V der, modifiziert, zuvor schon bei Langstreckenrennen eingesetzt wurde.

Auch im Jahr 2003 wurde wieder das 24h Rennen am Nürburgring bestritten, diesmal mit einem 190 EVO 2. Bei diesem Rennen ging es drunter und drüber. Zuvor ein Platz zu weit hinten aufgestellt,
nach Aufholjagd sogar den ( späteren ) Klassensieger überholt, schlug das Rennpech erneut zu. Unfall mit anschließendem Motortausch ließen das Ziel dieses 24h Rennens auf bloßes Ankommen schrumpfen.

Das Engagement dieses Teams, das neben Werksteams mit Millionenetat diese Rennen bestreitet, verdient reichlich Respekt. Aktuell stehen noch sieben Termine an Langstreckenrennen dieses Jahr aus, an denen immer noch der Chef selbst, Thorsten Stadler, teilnimmt.

Leider muss man sagen, dass die Homologation für den allseits beliebten 190 dieses Jahr ausläuft. Erstmalig am 12. Mai 1984 beim Eröffnungsrennen dabei ist nun Ende diesen Jahres Schluss.

Rückblickend kann man festhalten, dass die 201 auch heute immer noch konkurrenzfähig sind und es auch immer waren. Grund dafür ist sicherlich die top Basis die, erstmals 1982 vorgestellt, die Modellpalette von Mercedes nach unten erweitern sollte.

Gestartet wurde mit dem 190 und dem 190E. In den folgenden Jahren kamen neue Modelle und Motorausführungen dazu. Und gerade dieses Modell verhalf dem Team Stadler Motorsport zu den bisherigen Erfolgen, wie 2008 in der Klasse SP4 den dritten Platz mit einem 300 PS starken EVO-ähnlichem Umbau. Als kleines Highlight zum Ende des Rennens wurde dann auch noch Heinz – Harald Frentzen „einkassiert“. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eben diese Teams, wie Stadler Motorsport, so nah am Fan sind und alte DTM Zeiten aufleben lassen, wie keine andere Serie.

Hier für alle Interessierte noch die Homepage mit vielen Details zur Geschichte und zur laufenden Saison:

http://www.team-stadler-motorsport.com/