Moderne Klassiker: Die Coupés der Mercedes-Benz Baureihe 126 (1981 bis 1991)

Coupés von Mercedes-Benz verkörpern seit jeher Eleganz auf vier Rädern. Hinzu gesellt sich Exklusivität: Die Fahrzeuge wenden sich an eine Klientel, die sich bewusst für diese Karosserieform mit fließenden Seitenlinien und klassischer Weise zwei Türen entscheidet und die in ihrem Fahrzeug gewissermaßen die konsequente Fortsetzung ihres Lebensstils sieht, der oftmals von Schönheit und Eleganz geprägt ist.

Diese Eckwerte bestimmen auch die SEC-Coupés der Baureihe C 126, die Mercedes-Benz im September 1981 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main vorstellt. Sie basieren auf der S-Klasse Limousine der Baureihe 126 mit einer um 85 Millimeter gekürzten Bodengruppe. Dennoch sind die Coupés vollwertige Viersitzer.

Ihr Design macht sie unverwechselbar: Der damalige Chefstilist Bruno Sacco versieht die Fahrzeuge perfekt mit den Linien der damaligen Zeit und fügt sie harmonisch in das Mercedes-Benz Personenwagen-Portfolio ein. So wird mit dem horizontalen Kühlergrill mit großem Zentralstern ein Designelement aufgegriffen, das seit den 1950er Jahren und dem legendären Flügeltürer-Coupé vom Typ 300 SL ein Merkmal der großen Coupés von Mercedes-Benz ist. Insgesamt sind die Coupés der Baureihe C 126 ein Bravourstück in punkto Design: Sie wirken durch ihre zeitlose Eleganz auch heute noch attraktiv und begehrenswert.

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Moderne Klassiker: Die Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 116

Schon ewig scheinen die Oberklasse-Limousinen der Marke Mercedes-Benz die Bezeichnung „S-Klasse“ zu tragen. Doch tatsächlich ist das erst seit 1972 der Fall: Damals debütiert die neue Oberklasse-Baureihe mit der unternehmensinternen Bezeichnung 116 offiziell unter dem Namen S-Klasse, zunächst mit den Typen 280 S, 280 SE und 350 SE. Im Jahr 1975 bringt die Marke ein neues Spitzenmodell heraus, das Maßstäbe in vielerlei Hinsicht setzt: Der Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 ist die hubraumstärkste Limousine der damaligen Zeit, und er bietet Fahrleistungen auf sportwagenähnlichem Niveau. Ebenfalls Maßstäbe setzt 1977 der Typ 300 SD: Er ist die erste Mercedes-Benz Oberklasse-Limousine mit Dieselmotor. Damals ist der Typ ausschließlich für den Export nach Nordamerika bestimmt. Doch er war ein Vorreiter – heute ist der Dieselantrieb in allen Klassen eine selbstverständliche Alternative zum Ottomotor.

  • Als erste Oberklasse-Baureihe der Marke trägt sie den Namen 
S-Klasse
  • Zahlreiche Technikinnovationen machen sie zum Vorreiter
  • Spitzenmodell wird 1975 der Mercedes-Benz 450 SEL 6.9

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Moderne Klassiker: Das W124 Carbrio

Im Jahr 1991 weckt Mercedes-Benz eine alte Tradition erneut zum Leben: Nach einer genau zwanzigjährigen Pause bringt die Marke wieder ein viersitziges Cabriolet auf den Markt. Es ist ein Derivat der Limousinen der Mittelklasse-Baureihe 124. Das Premierenfahrzeug ist der Typ 300 CE-24 Cabriolet, der bis 1993 gebaut wird.

  • Klassiker schon während ihrer Produktionszeit
  • Bewährte Technik aus den Limousinen und T-Modellen der Baureihe
  • Spitzenmodell ist der Mercedes-Benz E 36 AMG

Seinen direkten Nachfolger findet es im E 320 Cabriolet, doch zusätzlich gibt es die Typen E 200 Cabriolet und E 220 Cabriolet sowie, als exklusiven Höhepunkt, den Typ E 36 AMG Cabriolet. Für alle gilt, dass sie bereits während der Produktionszeit Klassiker sind. Da sie vergleichsweise kurz, bis 1997, und in einer geringen Stückzahl, 33952 Exemplare, gebaut worden sind, haben sie das Potenzial, zu wahren Preziosen der Automobilgeschichte heranzureifen.

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März 1970: Mercedes-Benz präsentiert den C 111-II

Als Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobil-Salon im März 1970 den C 111-II vorstellt, erfüllen sich Träume: eine atemberaubende Form, innovative Materialien und wegweisende Technik, dazu Fahrwerte im Spitzenbereich. Die Weiterentwicklung der 1969 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main mit Dreischeiben-Wankelmotor gezeigten Studie tritt in Genf mit einem bis zu 257 kW starken Vierscheiben-Drehkolbenmotor an. Der Motor vom Typ DB M950 KE409 hat Kammervolumina von jeweils 600 Kubikzentimetern, er ist die höchste Evolutionsstufe der bei Mercedes-Benz entwickelten Drehkolbenmaschinen. Der Motor gibt seine Kraft über ein Fünfganggetriebe an die Hinterräder ab, in 4,8 Sekunden beschleunigt der C 111-II aus dem Stand auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h.

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UNIMOG- Wo er durch kommt, kommen andere erst gar nicht hin.

Off Road Award: Mercedes-Benz Unimog ist Geländewagen des Jahres 2010

Bereits zum sechsten Mal in Folge ist der Mercedes-Benz Unimog von den Lesern der Fachzeitschrift Off Road zum besten Geländewagen des Jahres in der Kategorie „Sonderfahrzeuge“ gekürt worden. Die Auszeichnung „Geländewagen des Jahres 2010 – Kategorie Sonderfahrzeuge“ erfolgte auf Basis der in der Dezember-Ausgabe des traditionsreichen Münchner Allrad-Magazins in insgesamt acht Kategorien zur Wahl gestellten geländegängigen Fahrzeuge.
Gelobt wurden seine charakteristischen Produktmerkmale wie das Konzept überragender Geländegängigkeit mit Portalachsen und enormer Verwindungsfähigkeit in Kombination mit höchster Robustheit und Solidität.

Das damals geprägte Konzept des Unimog hebt ihn bis heute von anderen landwirtschaftlichen Fahrzeugen ab.
Geboren in harten Zeiten nach Ende des Zweiten Weltkriegs, zählt der Alleskönner bis heute zu den lebenden Legenden der Automobilgeschichte.
Geblieben ist bis heute sein Grundkonzept: Vielseitigkeit, Geländetauglichkeit, Portalachsen und Differenzialsperren, ein kompaktes Fahrerhaus, Robustheit und seine vielseitigen Anbaumöglichkeiten diverser
Geräte.
Das Universal Motor Gerät, liebevoll Unimog getauft, schreibt seit 1945 Automobilgeschichte.

Zeit für einen Rückblick… (mehr …)

Die erste E-Klasse feiert im Jahr 2009 silbernes Jubiläum

Stuttgart – Noch heute sieht man die Mercedes-Baureihe W 124 im Einsatz: Sei es als Taxi, Coupé in Liebhaberhand oder gepflegtes Cabrio. Kaum zu glauben, dass die spätere E-Klasse bereits 25 Jahre alt wird. Dabei war der Stern-Träger besonders am Anfang seiner Karriere nicht unumstritten.

Durchdachte Linienführung

Erstmals offiziell vorgestellt wird der W 124 Ende November 1984 im spanischen Sevilla. Dort zeigt Mercedes die neue Limousine der oberen Mittelklasse. Die Motorenpalette reicht zunächst vom 200 D mit vier Zylindern und mageren 72 PS bis zum 300 E mit sechs Zylindern und 179 PS.

In Design und Technik übernimmt die Baureihe Elemente des zwei Jahre zuvor präsentierten 190. So wurde das Design betont windschlüpfrig gestaltet, mit einem cW-Wert von bis zu 0,29 unterbietet der neue Benz seinen Vorgänger W 123 deutlich.

Doch im Gegensatz zu diesem ist der 124er betont nüchtern und funktional gestaltet. Große Plastikstoßfänger und kein Chrom: ein Schock für die Traditionalisten. In die Kritik gerät auch der hubgesteuerte Einarm-Scheibenwischer, der zwar 86 Prozent der Frontscheibe säubert, aber zu Schlierenbildung neigt.

Noch härter treffen Mercedes jedoch die Proteste erzürnter Taxifahrer, die Qualitätsmängel beanstanden. Diese Startschwierigkeiten bekommt man schnell jedoch in den Griff, zügig geht es an den Ausbau der Modellpalette. (mehr …)

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